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Startschuss

Das ist alles ein wenig hastig hingeschludert hier, weil die Zeit drängt. Einfach schnell ein WordPress-Blog aufgeschoben, ein paar Stunden lang durch verschiedene fertige Themes gewühlt und eines ausgewählt, was vom Fleck weg anständig wirkt und erst mal nicht viel Arbeit braucht. Eilig ist es, weil ich dieses Blog dafür benutzen will, den bevorstehenden Urlaub ein wenig Richtung Heimat zu konservieren. Und der ist ja nur noch ein paar Tage entfernt.

Was kommt also hier rein, in dieses vorerst namenlose Blog? Die eben erwähnten Urlaubseindrücke, zum einen. Das wird auch wohl die nächsten 6-8 Wochen der einzige Content bleiben, wenn nicht irgendwas grob schiefläuft. Zum anderen aber natürlich das, was in jedem Blog-Versuch gelandet ist: Film. Das Filmtagebuch, zum Beispiel. Derzeit als RSS von filmforen.de in der Seitenleiste eingebunden, aber da überlege ich mir noch etwas eleganteres. Auch Tennis wird ein gelegentliches Thema sein, Medien, Politik, Kultur, Technik – was mich so bewegt, und womit ich mich eben den ganzen Tag beschäftige, worüber ich auch für verschiedene Medien berichte/schreibe/kommentiere/mich sonstwie anmaßend darüber äußere. Entsprechende Veröffentlichungshinweise landen natürlich auch hier, aber weniger zur Befriedigung meines Narzissmus, als um da einfach eine Sammelstelle und etwas mehr Überblick zu haben. Achja, und auf die eine oder andere Art werden auch ein paar Fotogalerien den Weg ins Blog finden – sei es als Einbettung von externen Quellen, als Links auf Galerien auf dem eigenen Server oder in WordPress selbst. Doch wie gesagt: Nach dem Urlaub!

Noch wichtiger aber als die (von mir erhofften) Inhalte ist folgende Präambel, die besagt, was hier genau nicht passieren wird: Ich werde mich hier keinem hohen stilistischen Diktat unterwerfen. Ich mache das hier in erster Linie für mich, und ich möchte das nebenbei machen – wenn ich mich jetzt dogmatischen Zwängen unterwerfe, dann ist das Blog tot, bevor es gestartet ist. Das heißt nicht, dass ich mit der flachen Hand auf die Tastatur klatschen werde und den resultierenden Buchstabensalat dann als akzeptable Rechtschreibung präsentiere. Das heißt natürlich auch nicht, dass nicht auch mal ein “druckreifer” Text hier steht, oder dass dieses Blog für mich nicht auch ein Übungsplatz ist. Aber ich möchte frei Schnauze schreiben, einfach drauflos, ohne anschließend an Sätzen und Formulierungen feilen zu müssen. Und ich zwinge mich bestimmt nicht, “vollständig” zu sein, was auch immer das heißen mag.

All das wird sich aber ohnehin erst entwickeln. Interessen verschieben sich, mal rückt das eine, mal das andere in den Vordergrund. Und mal ist auch einfach die Zeit zu schade und zu knapp dafür, um Nonsens ins Internet zu werfen. Was genau in vielleicht einem Jahr hier alles zu finden sein wird, wie das Blog dann aussieht, woran ich mich gehalten und was ich nach wenigen Versuchen wieder verworfen habe, davon muss ich mich genauso überraschen lassen wie die beiden potentiellen Leser. Mal sehen, was daraus wird.

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